Kurze Phasen von negativen Emotionen durchleben wir alle immer wieder. Anhaltender Stress, womöglich finanzielle Sorgen und Ängste um die Zukunft führen zu einem massiven Belastungsgefühl. Die Wahrscheinlichkeit, dass in solchen Situationen zu Alkohol als Bewältigungsstrategie gegriffen wird, um Sorgen, Ängste und Stress zu vergessen, steigt damit. Entscheidend ist der langfristige Umgang mit diesen Belastungen.
Manchmal hoffen wir, dass sich unsere Probleme, Sorgen und Ängste in ein paar Gläsern Alkohol „auflösen“. Wer Alkohol trinkt, um negative Gefühle oder Stress zu verdrängen, kann in einen Teufelskreis kommen. Die Wirkung wird oft positiv erlebt und das Konsumverhalten so in Zukunft verstärkt eingesetzt.
Längerfristig kann dies zu einer Toleranz- und Abhängigkeitsentwicklung führen. Personen konsumieren so kontinuierlich mehr, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Der erwünschte Effekt ist also nicht von Dauer, schadet der Gesundheit auf vielen Ebenen und die Probleme sind immer noch da.
Wenn Menschen versuchen ihre Probleme mit Alkohol zu „lösen“, dann sind sie gefährdet, eine Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln. Vor allem dann, wenn sie keine anderen Bewältigungsstrategien haben, als zu trinken. Dann ist es wichtig, neue und andere Handlungsmöglichkeiten und Alternativen zur Problembewältigung zu entwickeln und sich hierfür auch Unterstützung zu holen. Abhängigkeit ist eine Erkrankung und keine Willensschwäche. Hier finden Sie einige Anregungen und Unterstützung unter Hilfe: